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Die "Raumlinie" von Ottfried Narewski Nach dem L.A.S.A - Prinzip (Line-Area-Space-Art) | Code und Metapher einer mehrdimensionalen Intelligenz


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Unser herkömmliches fokussiertes Sehvermögen bedeutet eine Einschränkung unserer Fähigkeit, das Sehen auch zu einem mehrdimensionalen Erlebnis zu machen. Ein Irrtum, der auf die "Verbil- dung" unserer optischen Wahrnehmung beruht und uns in der Regel kaum bewußt ist. Für mich folgert daraus, daß auch unser geistiges Bewußtsein damit eine gewisse Einschränkung erfahren muß. Wir sind so gewöhnt an das sogenannte "Dürer-Prinzip", daß wir das perspektivische Sehen kaum in Frage stellen. Die althergebrachte Devise heißt: 'Hast Du einen Fluchtpunkt - hast Du auch einen Raum' (?) Daß unsere Augen ein viel größeres Wahrnehmungstalent besitzen, wird erst durch das Bemühen, diese Einschränkung zu überwinden, wahrgenommen und als Bereicherung empfunden. Mit meiner Raumlinie möchte ich die Kombination gedankenlicher Ideen und Vorstellungskraft anreizen und damit nicht nur die geistige, sondern auch eine nahezu körperlich empfundene "Begehbarkeit des Raums" möglich machen. Meine Raumlinie als ein artifizielles Medium kann moderne Raumerfahrung als geistige Wirklichkeit erkennbar machen. Sie soll damit als ein Symbol für die Erfindung neuer Werte gelten. Die Zukunft ist kaum durch Worte erkennbar zu machen, aber mit der Raumlinie als eine von vielen möglichen kreativen Zeichen und Mitteln, will ich aufrütteln, anreizen, aufregen usw., was wiederum kreatives Denken(Tun) hervorbringen und damit auch einen Weg in die Zukunft aufzeigen kann.
Das moderne Sehen beginnt über dem Horizont!
Wenn ich ein Bild male, suche ich nicht nach der Wahrheit; wenn aber das Bild gut ist, also autark wird, ist es Wahrheit!
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Aus der computergraphischen Simulation der physikalisch-mathematischen Chaos-Forschung habe ich die fraktalen Gebilde - meine Getüme - abgeleitet und habe sie in den von mir durch das artifizielle Medium Raumlinie definierten Raum einfließen lassen - als Symbol für die körperliche bzw. sinnliche Erfahrung des Raums. Durch die von mir sehr bewußt gesetzte Farbgebung bewegen sich diese Getüme mal schnell, mal langsam durch das Bild (den Raum), unterstreichen die absolute Schwerelosigkeit der Raumlinie, und bleiben dennoch ohne konkreten Bezug zu ihr.
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